artego nimmt 30 Mio. Euro-Umsatzhürde

Fertigungskapazität um weitere 50 Prozent erweitert
6. September 2013

Die artego Küchen GmbH & Co. KG in Bad Oeynhausen kann auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2012/2013 auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Mit 96 Mitarbeitern steigerte das Unternehmen seinen Umsatz von € 27,2 Mio. um 11,63 Prozent auf € 30,4 Mio. Davon entfielen 20 Prozent auf das Auslandsgeschäft. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei rund TEUR 952, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von etwa 250 Prozent entspricht. Der Küchenm.belhersteller hatte 2011 von Hobby Küchen GmbH & Co. KG in artego Küchen GmbH & Co. KG umfirmiert. Begründet lag diese Entscheidung in der Neuausrichtung des Produktportfolios von zerlegter in aufgebaute Ware, die 2004 begonnen wurde. Heute, so Markus Hillebrand, Vertriebsleiter und Mitgesellschafter des Unternehmens, ist die Umstellung auf aufgebaute Küchen vollzogen. Der Umsatzanteil an zerlegter Ware liegt derzeit noch bei knapp 10 Prozent. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2013/2014 wird sich artego jedoch komplett von diesem Produktbereich „zerlegt“ trennen. Die entsprechenden Kunden des Unternehmens wurden bereits über die Sachlage informiert. Damit verbundene Umsatzeinbußen, die sich auf das Geschäftsergebnis 2013/2014 auswirken werden, nimmt das Unternehmen bewusst in Kauf und zeigt sich zuversichtlich, den Umsatzanteil der aufgebauten Ware weiter ausbauen zu können. Dabei hält der Hersteller an seiner Produkt-Positionierung im Preissegment zwischen € 2.000 und € 6.000 fest. Um jedoch grundsätzlich wettbewerbsfähig agieren zu können, investierte artego von 2010 bis 2013 rund € 2,5 Mio., von denen ein Großteil in die Produktion, darunter auch eine neue, zusätzliche Montagelinie des Küchenm.belherstellers floss. Durch den Invest konnte die Fertigungskapazität von artego um 50 Prozent erweitert werden, so dass auch größere Projekte umgesetzt werden können. Bereits heute arbeitet das Unternehmen im Zwei- Schichtbetrieb. Die neue grafische Auftragsabwicklung für ein gesundes Wachstum sind damit gesetzt. Während der Hausmesse lädt das Unternehmen Kunden und Interessenten dazu ein, sich im Rahmen einer Werksbesichtigung von der Wettbewerbsfähigkeit des mittelständischen Küchenmöbelherstellers zu überzeugen, dessen komplette Prozesskette mittlerweile optimiert wurde. „Wir sind uns bewusst, dass wir in keinem Fall schlechter als unsere größeren Mitbewerber sein dürfen, sondern eher schneller und besser“, betont Markus Hillebrand. 

Zu artego:

  • artego Küchen GmbH & Co. KG
  • Sitz: Bad Oeynhausen
  • Inhaberstruktur: Kerstin Otzen (geb. Meinert): 24,5%
  • Frank Meinert: 24,5%
  • Jürgen Drescher: 11,2%
  • Wilfried Kröger: 11,2%
  • Uwe Feistel: 11,2%
  • Oliver Gößling: 11,2%
  • Markus Hillebrand: 6,2%
  • Mitarbeiter: 96
  • Umsatzvolumen: rd. € 30 Mio.
  • Exportanteil: 20 Prozent
  • Produktportfolio: aufgebaute Küchen von € 2.000 bis € 6.000