Time to be different

Bauformat inszeniert eigenes Shop-Konzept
Ein kompetentes Duo (v.l.n.r.) Andreas und Michael Assner
23. September 2013

Delf Baumann, geschäftsführender Gesellschafter Bauformat und Burger Küchen, gehört zu den Unternehmern, die immer wieder in ihre Firmen reinvestieren. Nur wer heute über modernste Fertigungstechnik und intelligente Logistik verfügt, kann auf alle zeitgemäßen Belange der Kunden reagieren. Nicht umsonst konnte Bauformat seinen Umsatz in 2012 auf 68 Millionen Euro steigern. Der in Burg erzielte Umsatz mit den preiswerteren Burger Küchen lag in vorangegangenen Geschäftsjahr sogar bei 140 Mio. Euro. Nach wie vor verlassen täglich über 500 Küchen die beiden Standorte. 32 Prozent seines Umsatzes erzielt das Familienunternehmen übrigens im Ausland. Besonders erfolgreich zeigt sich die Gruppe derzeit in China, Russland und Polen, aber auch in der Schweiz, in Belgien und Österreich, informiert Vertriebsgeschäftsführer Andreas Assner stolz.

Während Bei Burger preiswerte Grifflosvarianten im Fokus der Hausmesse stehen, sind es bei Bauformat edle Designs in entsprechenden Materialien wie z.B. Glas oder der ganz besondere Weißton mit dembezeichnenden Namen Moonlight-Grey.

Individuelle geht es kaum, Bauformat setzt in Zukunft auf Losgröße 1"Gerade bei der im mittleren bis gehobenen Preissegment angesiedelten Marke Bauformat ist eine auf Losgröße ausgerichtete Fertigung das A und O", verrät Michael Assner, der für die kaufmännische Geschäftsführung des Unternehmens verantwortlich zeichnet. Der Durchschnitts-Erlös steigt bei Bauformat kontinuierlich an. Entsprechend notwendiger wird eine weitere Flexibilisierung der Produktion, in die das Unternehmen in 2014 rund fünf Millionen Euro stecken will.

Um den qualifizierten Fachhandel noch weiter beim Verkauf wertiger Küchen zu unterstützen, präsentierte das Unternehmen auf seiner Herbst-Hausmesse 2013 ein neues Ladenbausystem, dass die Livestile-Welten Küche und Mode miteinander verbindet. Die Bauformat-Hausfarbe Orange lädt im Eingangsbereich zum Betreten des in Dunkelgrau gehaltenen, fast mystisch inszenierten Cube-Fashion-Stores ein. In gläsernen Kuben werden moderne Front und Modeaccessoires zu geschmackvollen Stilleben arrangiert. Poster mit modisch gekleideten Models sind Bestandteil einer ansprechend dekorierten Lounge, deren Regale ebenfalls mit einer Komposition aus Mode und Dekoren bestückt sind. Bequeme Sessel laden zum Verweilen ein. Zeit für eine Tasse Kaffee bleibt hier immer.

Bis dato haben sich bereits einige Kunden für eine Installation der zwischen 60 und 80 Quadratmeter großen Shops in Ihrem Studio ausgesprochen“, verrät Andreas Assner. Die meisten der interessierten Fachgeschäfte liegen in Großstädten Deutschlands oder den Metropolen der Welt